Okay, einmal so eine Aktion und nie wieder. Denn gerade jetzt kam einiges zusammen. Erst war ich zu doof (ja, ja, Entwurf ist nicht gleich “später veröffentlichen”), dann gab es PC Probleme und zu guter letzt war ich noch krank. Heute gehts mir ein wenig besser, so dass ich die letzten Tage noch mal hier zusammenpacke und euch die Tage nachreiche.
Ich verspreche: so eine Aktion mache ich nicht noch mal mit :D
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen – bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschließt, bei ihm zu bleiben. Das Sams ist ein furchtloses, ja beinahe respektloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern läßt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen. Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden. Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluß wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbtbewußter Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten.
Das Sams – ach was hab ich das geliebt. Warum mir genau das Buch so in Erinnerung geblieben ist, kann ich gar nicht sagen. Ich habe es geliebt und eigentlich liebe ich das Sams immer noch (vielleicht kommt er ja auch mal zu mir – das wäre schön, eine Woche würd auch reichen. :) )
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Superlative sind meist fragwürdig. So auch hier, wenn Louis Aragon schwört, dies sei die schönste Liebesgeschichte der Welt (Klappentext). Freilich berührt hier der fremde Schauplatz Kirgisien, die heimatverbundenen, clan-bezogenen, hart arbeitenden Leute, die wortlose Entwicklung der Liebe zwischen einem Außenseiter und Dshamilja. Genauer: fast wortlos, denn sein gesungenes Lied hilft schon mit, dass Dshamilja Feuer fängt. Entgegen aller Tradition nimmt das Mädchen Dshamilja ihr Schicksal selbst in die Hand und wählt — ihr Mann ist im Krieg — mit Danijar einen neuen Lebensgefährten. Doch mit ihrer Entscheidung füreinander stellen sich Danijar und Dshamilja auch außerhalb der familiären Struktur. Würde die Geschichte weitergeschrieben, wäre ein Happy End unwahrscheinlich.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich – bis sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört …
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Ich weiß, dass ich ab und an ein Buch kaufe, weil mir das Cover gefällt, mich anspricht. Es gefallen mir auch viele Cover, die ich so besitze… aber ich kann mich nicht an das schönste Cover erinnern.
In Erinnerung bleibt eher der Inhalt – weniger das Cover – deswegen… ich passe mal wieder. Sorry