Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn

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Archiv: Juni 2010

Guten Morgen miteinander,

der Montag hat mich wieder – und damit fängt die ganz normale Arbeitswoche wieder an. Aber schon jetzt kann ich sagen: 4 Tage noch und der Rest von heute, dann kann es wieder so schön werden.

Was hab ich nun gemacht an diesem Wochenende? nicht, wirklich null, rein gar nichts – und das hat richtig gut getan. Gelesen, gegammelt, gesonnt (oder eher “geschattet”?), gut gegessen und so das I – Tüpfelchen war natürlich der Sieg der Deutschen gegen England.

Da gestern ja auch Siebenschläfer war, können wir uns nun auch alle auf sieben wunderschöne Wochen freuen – und auch auf das nächste Wochenende, denn ihr wisst ja: 4 Tage noch und der Rest von heute. :)

In diesemSinne: euch allen einen guten Start in die neue Woche.
Nicola

Ab und an führe ich Projekttage in Schulklassen durch. Eines meiner Spiele zu Anfang ist häufig “schweigendes” sortieren – nach Vorname, Geburtsmonat, Alter. Wie auch immer.

Schweigend soll das ganze vor sich gehen und mir ist bewusst, dass es nicht leise vor sich gehen kann – da stolpert einer, der andere schlurft mit seinen Schuhen. Egal, aber schweigend ist für mich recht eindeutig. Nicht schreiben, nicht normal unterhalten und auch nicht flüstern.

Viele Schülerinnen und Schüler sehen das aber scheinbar anders. Denn wirklich schweigend, geht es nie selten vonstatten.

Die letzten Male habe ich mal gefragt, was denn für sie schweigend ist – schweigend: leise sein. Mmh, stimmt für mich nicht ganz – deswegen habe ich mir jetzt auch vorgenommen, vor solchen Spielen in nächster Zeit auch immer meine Definition von schweigend mitzugeben – wer weiß, vielleicht hilft es ja. :)

Lieben Gruß
Nicola

2010 21 Jun

14 gute Jahre

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Hallo zusammen,

nachdem ich ja am Samstag, die 14 guten Jahre eingeläutet habe, hab ich mich direkt an die Umsetzung gemacht. Erst mal habe ich schöne Fotos gemacht – damit meine lieben in der alten Heimat mich auch nicht vergessen. Die Fotos sind tatsächlich so geworden, dass ich sie mir anschauen kann (normalerweise mag ich keine Fotos von mir).

Danach habe ich meinen Handyvertrag verlängert – und habe nun die Möglichkeit permanent online zu sein. Braucht kein Mensch, ich finde es allerdings nett. :)

Danach habe ich tatsächlich zwei Jeans für mich gefunden – ich habe schon ewig danach gesucht (nicht zu lang, nicht zu kurz, nicht auf Hüfte geschnitten, schöne Farbe, nicht zu teuer) und da konnte ich direkt zweimal zuschlagen.

Einen netten und angenehmen Sonntag nachmittag verbracht… und nun scheint tatsächlich die Sonne (ein wenig).

Ach, was will ich denn mehr. Nix mehr… Es kann nur besser werden

Lieben Gruß
Nicola

2010 19 Jun

14 chaotische Tage sind rum

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Guten Morgen miteinander,

gerade habe ich meine WordPress Version auf den aktuellen Stand gebracht, da dachte ich mir, dass ich noch eben die Zeit nutze, ein paar Zeilen zu schreiben.

Manchmal gibt es ja wirklich Zeiten, da scheint man vom Pech verfolgt zu sein und nichts scheint wirklich zu funktionieren. Ich habe beschlossen, dass das ab heute vorbei sein wird und mir nun 14 rosige Jahren bevorstehen müssen. Vielleicht ein kleiner Lottogewinn hier, ein paar Geschenke da – es fluppt einfach alles. Oder so. Abwarten, ich wäre für den Moment auch nur froh, wenn es langweilige und dahinplätschernde Wochen werden.

Ansonsten geht es mir gut – halb im Fußballfieber – das Wetter erträglich, ein Buch in greifbarer Nähe. So, gleich gibt es Frühstück.So fangen meine nächsten 14 Jahre schon mal gut an.

Nicola

Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest

Ich mache hier einfach mal eine Bilderreihe auf… Weil da gibt es sicherlich eine Menge

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Eine Amazonlieferung – zwei Zusteller

Am Mittwoch Abend habe ich sowohl Der Augensammler, als auch Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tannerbestellt.

Donnerstag kam schon die Nachricht, dass der neue Fitzek unterwegs ist, am Freitag bekam ich die Nachricht, dass auch das neue Buch von Stephenie Meier unterwegs sei. Soweit so gut.

Als es heute morgen klingelte, war ich schon ganz aufgeregt… ich hatte schon gehofft, beide Bücher kommen an – aber nein, nur Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl schaffte den Weg in mein Bücherregal. Ich war da schon ein wenig irritiert, wie das kam, ein Blick in das “Verfolgercenter” brachte Klarheit: Der Augensammler wird von Hermes verschickt – leider war ich heute nicht zu Hause, als er vorbeikam.

Ich frage mich sowieso, warum sie die Bestellung wegen eines Tages nicht in einer Sendung verschickt wird – aber warum jetzt auch noch zwei Zusteller gewählt werden. Ich weiß, dass ich auch am Montag nicht zu Hause sein werde und beim dritten Zustellversuch auch sicherlich unterwegs sein werde. Ich werde mal abwarten, was passiert – aber wenigstens hat der Paketshop vor Ort gute Öffnungszeiten.

Also warte ich noch ein wenig, bis auch das letzte Paket ankommt… Am liebsten hätte ich eh eine Packingstation hier vor Ort. Leider gibt es den nicht… :(

Nun gut… es ist wie es ist… und ich bin ja eh ein ganz geduldiger Mensch und warte einfach ab. :)

Bis dahin
Nicola

Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

Ich habe den ganzen Tag schon überlegt, welche Hauptperson mich gut beschreibt und natürlich gab es Figuren, die in manchen Situationen ähnlich reagiert haben, wie ich – aber es waren eben nur Momente und einzelne Situationen.

Meinem “Ich” bin ich bisher noch in keinem Buch begegnet, aber vielleicht kommt das ja noch – wenn ich eine Autobiografie schreibe. :)

Einen sonnigen Tag euch noch
Nicola

Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Blöde Frage – ganz ehrlich. Ich lese zwar hauptsächlich Krimis und Thriller. Aber ich glaube überrascht habe ich noch niemanden mit einem Buch in meinem Regal.

Möglicherweise die ganz alten Bücher – 50er, 60er, 70er – aber nein, auch da hat sich niemand richtig gewundert…

Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

 buddenbrocks

"Mein in Deutschland populärstes Buch sind ja ohne Zweifel die Buddenbrooks, und es kann sein, daß in meinem eignen Lande mein Name immer vorzugsweise mit diesem Werk verbunden bleiben wird." Thomas Mann an Bedrich Fucik, 15. April 1932

 

 

 

 

 

Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

taugenichts

Inhalt: Ein junger Müllerssohn wird von seinem Vater als Taugenichts beschimpft und in die Welt geschickt, damit er lernt, für sich selbst zu sorgen. Daraufhin zieht er mit seiner Geige, auf Gott vertrauend, in die Welt. Nachdem ihn zwei vornehme Damen im Reisewagen zu ihrem Schloss mitgenommen haben, findet er eine Anstellung als Gärtnerbursche, anschließend als Zolleinnehmer. Er verliebt sich in eine der beiden Damen, glaubt aber, sie sei eine Gräfin und daher für ihn unerreichbar. Daher macht er sich erneut auf die Reise und schließt sich zwei abenteuerlich anmutenden Gestalten an, die sich als Maler entpuppen und mit dem Taugenichts nach Italien ziehen. Er erhält einen Brief, von dem er glaubt, dass seine angebetete »Gräfin« ihn geschickt habe. Um sie zu finden, eilt er nach Rom. Ein deutscher Maler erklärt ihm, die Gesuchte sei in der Stadt – eine Verwechslung. Enttäuscht tritt der Taugenichts die Heimreise an. Er gelangt wieder auf das Schloss, wo sich alle Umstände aufklären. Die beiden angeblichen Maler sind ein Graf und seine inkognito reisende Geliebte; die heimlich geliebte Dame ist keine Gräfin, sondern eine Waise, die in der Obhut eines Grafen großgezogen wurde. Am Schluss heiratet die Dame den Taugenichts.

Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

So richtig genervt hat mich kein Buch während meiner Schulzeit. Es sind nicht alles meine Lieblingsbücher – aber genervt hat mich nix. :)

Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

laecheln der fortuna

Laut bookcook ist es “Das Lächeln der Fortuna”

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber …

Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

schachnovelle

Das Buch hatte ich hier ja schon mal – die Schachnovelle. Sehr wahrscheinlich wirklich kein Buch, was ich sonst mal vorgestellt hätte.

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.

Okay, einmal so eine Aktion und nie wieder. Denn gerade jetzt kam einiges zusammen. Erst war ich zu doof (ja, ja, Entwurf ist nicht gleich “später veröffentlichen”), dann gab es PC Probleme und zu guter letzt war ich noch krank. Heute gehts mir ein wenig besser, so dass ich die letzten Tage noch mal hier zusammenpacke und euch die Tage nachreiche.

Ich verspreche: so eine Aktion mache ich nicht noch mal mit :D

Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

sams

Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch. Er fürchtet sich vor seiner Zimmerwirtin, vor seinem Chef und überhaupt vor allen Leuten, die schimpfen und befehlen – bis ihm eines Samstags ein Sams über den Weg läuft und kurzerhand beschließt, bei ihm zu bleiben. Das Sams ist ein furchtloses, ja beinahe respektloses Wesen, das sich von nichts und niemandem einschüchtern läßt, das überall freche Bemerkungen macht und zurückschimpft, wenn andere schimpfen. Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich und er versucht auf alle möglichen Arten, das Sams wieder loszuwerden. Aber seltsam: Je länger es bei Herrn Taschenbier bleibt, desto lieber gewinnt er das Sams. Und am Schluß wird aus dem braven, ängstlichen Herrn Taschenbier ein selbtbewußter Mensch, der gelernt hat, sich zu behaupten.

Das Sams – ach was hab ich das geliebt. Warum mir genau das Buch so in Erinnerung geblieben ist, kann ich gar nicht sagen. Ich habe es geliebt und eigentlich liebe ich das Sams immer noch (vielleicht kommt er ja auch mal zu mir – das wäre schön, eine Woche würd auch reichen. :) )

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.

dshamilja

Superlative sind meist fragwürdig. So auch hier, wenn Louis Aragon schwört, dies sei die schönste Liebesgeschichte der Welt (Klappentext). Freilich berührt hier der fremde Schauplatz Kirgisien, die heimatverbundenen, clan-bezogenen, hart arbeitenden Leute, die wortlose Entwicklung der Liebe zwischen einem Außenseiter und Dshamilja. Genauer: fast wortlos, denn sein gesungenes Lied hilft schon mit, dass Dshamilja Feuer fängt. Entgegen aller Tradition nimmt das Mädchen Dshamilja ihr Schicksal selbst in die Hand und wählt — ihr Mann ist im Krieg — mit Danijar einen neuen Lebensgefährten. Doch mit ihrer Entscheidung füreinander stellen sich Danijar und Dshamilja auch außerhalb der familiären Struktur. Würde die Geschichte weitergeschrieben, wäre ein Happy End unwahrscheinlich.

Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.

schachnovelle

Auf einem Passagierdampfer, der von New York nach Buenos Aires unterwegs ist, fordert ein Millionär gegen Honorar den mit einer Art mechanischer Präzision spielenden Schachweltmeister Mirko Czentovic zu einer Partie heraus. Der mitreisende Dr. B., ein österreichischer Emigrant, greift beratend ein und erreicht so ein Remis für den Herausforderer. Er hat sich, von der Gestapo, die ihn verhaftete, in ein Hotelzimmer gesperrt und von der Außenwelt hermetisch abgeschlossen, monatelang mit dem blinden Spiel von 150 Partien beschäftigt, um sich so seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten. Durch diese einseitige geistige Anstrengung ergriff ihn ein Nervenfieber, dessentwegen man ihn entließ. Jetzt spielt Dr. B. zum ersten Mal wieder gegen einen tatsächlichen, freilich roboterhaft reagierenden Gegner. Es geht ihm bei dieser Partie lediglich darum, festzustellen, ob sein Tun damals während seiner Haft noch Spiel oder bereits Wahnsinn gewesen ist. Er schlägt den Weltmeister in der ersten Partie souverän, läßt sich aber, eigentlich gegen seinen Willen, auf eine Revanche ein. Während dieser zweiten Partie ergreift ihn wieder das Nervenfieber: er bricht die Partie ab und wird nie wieder ein Schachbrett berühren.

Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

bisansendeallertage  Die Golds und die Hartes sind Nachbarn in einer wohlhabenden Stadt in New Hampshire und seit vielen Jahren eng befreundet. Ihre Kinder, Chris und Emily, wachsen miteinander auf. Von Kindesbeinen an sind sie unzertrennlich – bis sich diese innige Freundschaft in der High School in eine romantische Liebe verwandelt. Die Eltern sind zufrieden, da sie mit dieser Verbindung gerechnet haben. Doch dann bricht eine völlig unerwartete Tragödie über sie herein, die das Glück von Chris und Emily zerstört … 

 

 

Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

Ich weiß, dass ich ab und an ein Buch kaufe, weil mir das Cover gefällt, mich anspricht. Es gefallen mir auch viele Cover, die ich so besitze… aber ich kann mich nicht an das schönste Cover erinnern.

In Erinnerung bleibt eher der Inhalt – weniger das Cover – deswegen… ich passe mal wieder. Sorry


Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn läuft unter Wordpress 3.1.2
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates
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