Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn

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Archiv: März 2011

Hallo und einen schönen Sonntag Abend euch allen,

so, heute mal wieder ein paar nette Worte von mir an euch. Nein, erst einmal verrate ich euch etwas: Am Montag, 07.03.2011 um 12:48 Uhr bin ich genau 5 Wochen rauchfrei. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so leicht fallen würde – aber wer weiß, vielleicht kommen ja die “Suchtattacken” noch irgendwann einmal. :-)

Ansonsten wundere ich mich – wie jedes Jahr – darüber, wie früh die ersten Pollen schon fliegen… Im großen und ganzen komme ich damit gut zurecht – aber ich brauche meist ein Tage/ Wochen mich an die Müdigkeit zu gewöhnen… momentan könnte ich einfach nur auf “Dauerschlaf” machen.

Ansonsten merke ich, wie ich langsam wieder ein wenig zur Ruhe kommen. Natürlich belasten mich Schicksalsschläge und Erkrankungen im Familien- und Freundeskreis nach wie vor sehr – auf der anderen Seite erlebe ich Rückhalt, Freundschaft und Zusammenhalt, der mich sehr berührt und tief bewegt. Danke an euch da draußen.

Tja, was die Bücher betrifft – da fing mein Jahr zwar gut an, lesetechnisch war aber schon der Februar eher schwierig… und aktuell habe ich ein riesenproblem: nachdem ich mein Notebook runtergeschmissen haben – nein, nicht mit Absicht –ist die Festplatte defekt. Der Freund hat eine neue schon eingebaut, so dass ich es nutzen kann. Aber meine Daten sind weg… Futschi… Natürlich habe ich sie gesichert… auf D – der zweiten Partition und ich wollte es “bei Gelegenheit” auch wirklich mal brennen. Gelegenheit verstrichen, Daten weg – Nicola traurig. Das meiste, was ich hier auf dem Notebook hatte, war jetzt nicht so wichtig… aber eben:meine Leselisten von 2010 und (besonders) 2011 und DRAMA meine bookcook – Datei… in der mittlerweile über 1000 Bücher eingepflegt waren… :(

Mal gucken, vielleicht findet der Freund eine Lösung und ansonsten… keine Ahnung, was ich dann mache…

So, das war es von mir in langer Kürze oder kurzer Länge

Ich wünsche euch allen auf jeden Fall einen guten Start in die neue Woche

Nicola

Es ist bei uns schon Tradition, dass ich zu Weihnachten, dass jeweils aktuelle Buch von John Grisham bekomme und so war es auch beim letzten Weihnachtsfest, denn da gab es “Das Gesetz”:

gesetz_grishamAmazon Kurzbeschreibung:

Im fiktiven Ford County in Mississippi, im tiefen Süden der USA, wo die Uhren etwas langsamer ticken und die Menschen alle etwas eigenwillig – um nicht zu sagen eigentümlich – sind, hat John Grisham sein neues Buch angesiedelt: einen Band mit sieben Kurzgeschichten. Kauzige Typen begegnen uns da: etwa die beiden Brüder, die gemeinsam mit ihrer Mutter den dritten Bruder an seinem letzten Tag auf Erden im Todestrakt des Gefängnisses besuchen (und mit dem Lieferwagen kommen, weil ein Bestattungsunternehmen sie doch nur über den Tisch ziehen würde), oder der Anwalt, der die Chance seines Lebens wittert, mit einem abenteuerlichen Plan aus seiner mittelmäßigen Existenz auszubrechen, oder der windige Investor, der plötzlich sein Herz für die Indianer entdeckt – allerdings nicht aus Menschenliebe, sondern weil ihn deren Lizenz zum Betreiben von Spielcasinos lockt.

Sieben Kurzgeschichten erwarteten mich in diesem neuen Grisham. Während mich viele der letzten Veröffentlichungen eher enttäuscht hatten, war ich gespannt, ob er es schafft, mich in den Kurzgeschichten zu fesseln.

Er hat es geschafft – wenigstens zum Teil. In jeder seiner Kurzgeschichten geht es (mal mehr, mal weniger eng) um “Recht und Gesetz”. Nicht die Fälle haben mich dieses mal berührt, sondern die Personen – jene urige Menschen, die die Geschichten ausmachen, beleben. Die Mischung aus Gesetz, aus Recht, gewöhnlichen, aber doch urigen Persönlichkeiten, hat es geschafft, mir ein paar vergnügliche Lesestunden zu verschaffen.

Grisham hat für seinen neuen Roman viel Kritik einstecken müssen – für mich ist das nicht nachvollziehbar. Natürlich sind Kurzgeschichten nicht jedermanns Sache, vielleicht liegt es auch daran, dass zum Teil die Erwartungen falsch waren – denn wer rechnet beim Grisham schon mit Kurzgeschichten?

 

Übrigens: Ich frage mich jedes Mal zu Weihnachten: würde ich mir den neuesten Grisham kaufen, selbst kaufen? Ich weiß es nicht. Eigentlich ist es auch egal – denn für mich gehört der Grisham an Weihnachten dazu, wie der Tannenbaum und wie ich schon gelesen habe, gibt es im Oktober 2011 bereits den nächsten Grisham und ich freue mich wieder darauf.


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