Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn

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Kategorie: Literaturnews

J. K. Rowling – Anstiftung zur Hexenkunst :scratch:

Glauben kann ich das nicht – und ernst nehmen schon gleich gar nicht… Ob das wirklich, wirklich wahr ist? :scratch:

Oder erkenne ich das nur nicht so richtig, weil ich krank bin…?

Ich weiß es nicht…

Liebe Grüße
Nicola

Ich habe ja bereits vor einiger Zeit die Millennium – Trilogie von Stieg Larsson beendet. Ich habe sie gerne gelesen und war froh, dass Larsson wenigstens diese drei Bücher beenden konnte.

Heute habe ich auf sueddeutsche.de einen Artikel gefunden, in dem es um Erbstreitigkeiten geht – ein Streit zwischen der Lebensgefährtin und dem Vater und Bruder von Stieg Larsson.

Es ist schwierig, da jemanden Recht zu bekommen, warum hat er denn kein Testament gemacht, wenn er wollte, dass seine Freundin erbt. Wenn Schatzi sterben würde, hätte ich auch nix. Zwischen 100en Gründen ist einer wohl der wichtigste: wir denken nicht daran, dass einer von uns in den nächsten Jahren stirbt. Es wird mal am Rande erwähnt, aber es ist unwirklich, nicht real, nicht greifbar.

Schade, dass es diese Unklarheiten gibt und die beiden Parteien sich nicht irgendwie enigen können. Natürlich ist es für mich jetzt leicht zu sagen, dass ich es hinnehmen würde/ müsste – aber Schatzi hat nicht mehrere Millionen auf dem Konto – wer weiß, wi eich dann reagieren würde. :-)

Habt einen schönen Tag
Nicola

So, habt ihr schon von Rico Beutlich gelesen? Nicht? Da habt ihr aber wirklich etwas verpasst, denn Rico wird der neue Star der Autorenszene werden!

 

Nun gut, wenn ihr ihn noch nicht kennt, dann schaut mal hier und hier und hier und hier und hier.

 

Ich hatte schon vor einiger Zeit über Rico gelesen, aber vergessen, heute stieß ich auf spiegel.de wieder über den guten Rico und suchte ein wenig herum. :-)

 

3 Literaten bewarben sich bei Bezahlverlagen. Sehr überspitzt und plakativ wird die Figur des Rico Beutlich übergezeichnet – eine Figur, bei der sich wohl jeder denkt “da passt was nicht”. Hier könnt ihr sein Anschreiben, sowie auch die Leseprobe anschauen.

 

Klar wollen Bezahlverlage nur Geld machen – habe ich auch grundsätzlich kein Problem damit. Allerdings spielen sie mit den Träumen der Leute – auch ich werde keine Autorin, bestimmt keine Sängerin und Tänzerin ist auch nicht der Beruf mit dem ich mein Geld verdienen werde, aber wer weiß, vielleicht erzählt mir ja mal ein Bezahlchorograph von meinen elfengleichen Bewegungen B-) und ich bin überzeugt von meinen Fähigkeiten :whistle:

 

Leider werden wohl nicht die Autoren aufgerüttelt, die ja – wie auch unser Rico – von ihren Fähigkeiten überzeugt sind. Aber es ist eine für mich sehr lustige Aktion und wer weiß: vielleicht schreibt Rico ja doch mal weiter.

 

:bye:

Nicola

Heute wurden die Studie “Lesen in Deutschland 2008″ veröffentlicht.

Ich habe sie noch nicht genau gelesen, fand aber diese Aussage sehr spannend

Die Deutschen finden Bücher lesen wichtig – tun es aber nicht.

Mmh, bei den Jugendlichen, mit denen ich arbeite kann ich das nicht bestätigen. Lesen hat dort überhaupt keine Wichtigkeit. Ich frage häufig: “Welches Buch hast du denn als letztes gelesen?” Kommt häufig nur “Buch? Kann man das essen?” “Ich gucke lieber den Film!” Und so weiter – sehr schade. Lesen scheint absolut nicht in zu sein – eher chatten, chillen und und und.

Frauen sind Romane wichtiger, Männer bevorzugen elektronische Medien

Ja, ich glaube, das kommt so hin, ich kenne wesentlich mehr viellesende Frauen, als Männer.

Das in kürze, ich werde mir die Studie mal intensiver vornehmen – finde sie sehr interessant.

Gerade bei Spiegel online entdeckt, dass die ARD die Rechte für die Verfilmung von Hape Kerkelings Jakobsweg erhalten hat.

Leider wird es allerdings frühestens Ende 2009 im Fernsehen zu sehen sein. Bis dahin sollte ich es geschafft haben, das Buch zu lesen. Bisher steht es allerdings noch nicht mal in meinem Regal – aber auch das lässt sich bis Ende 2009 wohl noch ändern.

Schönen Samstag euch
Nicola

Eins vorweg – ich verkaufe keine Bücher. Meine Bücher gehören zu mir und ich zu meinen Büchern. Trotzdem werde ich natürlich hellhörig, wenn ich irgendwo lese, dass es eine neue Plattform gibt, um gebrauchte Bücher zu verkaufen – es könnte ja DIE Möglichkeit sein, gebrauchte Bücher günstig zu erhalten.

Die meisten Bücherverkäufer bei ebay jammern zwar, dass sie nichts mehr für ihre Bücher bekommen – scheinbar kaufe ich allerdings dort die falschen Bücher – für 1€ bekomme ich kaum noch was und oftmals finde ich die Versandkosten bei einigen Verkäufern überteuert – 2,50€ Versand für ein Taschenbuch? Die spinnen doch….

Okay, aber zur neuen Plattform, bei Buchreport las ich gerade über Momox Books.

Laut Buchreport kauft der Geschäftsführer dort täglich bis zu 2000 Bücher und gibt derzeit ungefähr 50000€ für Bücher aus (das möchte ich auch mal können – auch nur einen Monat, das würde mir ja erst mal Lesefutter für die nächste Zeit bringen… :P).
Verkauft werden diese zum Teil auf Verkaufsplattformen, der größte Teil wird allerdings vorerst eingelagert, um dann später im eigenen Shop verkauft zu werden.

Auf Momox Books kann jeder Verkäufer die ISBN des Buches angeben und bekommt sofort eine Rückmeldung darüber, wieviel hierfür noch bezahlt wird. Ich musste natürlich einmal testen, wieivel mir für verschiedene Bücher angeboten wird: Das Ergebnis? Hier ist es.
Für den Seelenbrecher von Sebastian Fitzek bekommt man noch 2,69€ angeboten.
Für “Der gehetzte Uhrmacher” von Jeffrey Deaver als Taschenbuchausgabe (gerade heraus gekommen) liegt der Ankaufspreis dort bei 3,79€.

Dann habe ich mal ein älteres Buch heraus gesucht und war gespannt, was ich dafür erhalte.
Der Traum der Schlange von Patricia Shaw testete ich an. Das Problem: Auf dieser Plattform bekomme ich für dieses Buch keinen Cent, da:

Der Einzelverkaufswert dieses Buches liegt bei anderen Plattformen wie ebay oder Amazon bei maximal 1 Euro abzüglich Gebühren etc. Ein Ankauf würde sich für dieses Buch daher leider nicht lohnen.

Tja, ich denke aktuelle Bücher würde ich immer noch besser bei ebay los werden, alte Schinken will er nicht haben… Wenn ich irgendwann mal meine Bücher verkaufen möchte, kann ich mir da wenigstens schon mal anschauen, was ich dafür kriegen könnte. Aber ich denke, dieser Tag ist noch seeeeehr weit weg.

In idesem Sinne einen schönen Abend
Nicola

Und während ich gerade die Ian Rankin Reihe sortiere, fällt mir gerade ein, dass ich am Donnerstag in der Zeitung gelesen habe, dass “Ein Rest von Schuld” wohl der letzte Band mit und um John Rebus sein wird…

Ich habe in dieser Reihe zwar noch lange nicht alle Bücher gelesen, aber er wird mir trotzdem fehlen, der John und sein Bier…

Nicola

Gerade auf der SZ gefunden.

Jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) hat in diesem Jahr nach eigenen Angaben noch kein Buch gelesen. Nach dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts weiter lesen

Ehrlich gesagt, hätte ich mit einer größeren Zahl an “Nicht – Lesern” gerechnet. Gerade wenn ich mich in der Einrichtung umhöre (Kollegen ausgeschlossen, die sind zum Teil genauso verrückt wie ich :lol: ) habe ich das Gefühl, das gerade junge Leute kaum noch lesen.
Ich scheine da wirklich eine aussterbende Spezie zu sein, weil ich immer ein Buch dabei habe.
Beäugt wird auch die Lesemenge, die ich am Tag schaffe.
“Das musst du dir angucken, heute ist sie noch da vorne, und wenn du morgen guckst ist der Zettel (mein Lesezeichen) ganz weit hinten”

Schatzi hat dieses Jahr glaube ich auch noch kein Buch gelesen – wird er nur nicht zu geben (nicht Schatzi ;) ).

Nicola

Gestern an Halloween reichte Joanne K. Rowling zusammen mit dem Filmstudio Warner Bros eine Klage gegen den in Michigan ansässigen Verlag RDR Books eingereicht.

Begründung sei, dass durch das Potter – Lexikon die Urheberrechte verletzt werden würden.

Rowling gab an, das sie selbst ein Lexikon für einen guten Zweck herausbringen möchte und deswegen keine vergleichbaren Bücher billigen kann, die nur den Zweck haben, selbst Gewinn damit zu machen.

Bisher hatte Joanne K. Rowling Fanseiten immer sehr unterstützt und gerade auch den Betreiber dieser Homepage auch gelobt.

Der Verlege von RBR Books sieht dem ganzen allerdings entspannt entgegen. Natürlich war er zu Beginn geschockt, allerdings zeigt er sich jetzt kämpferisch. Er will es nicht zulassen, das die Veröffentlichung im nächsten Monat verhindert wird. Das Lexikon ist ein kritisches Nachschlagewerk und stellt deswegen keine Konkurrenz zu Rowlings geplantem Lexikon dar.

Quelle “Die Welt”
Quelle Netzzeitung

Ich lasse mich überraschen, wie das Verfahren weiter geht und werde es auf jeden Fall weiterhin beobachten.

Nicola


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