Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn

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Archiv: David Hunter

So, ein wenig nervös war ich ja schon, als ich sah, dass David Hunter mir einen Kommentar hinterlassen hat. Ich meine Dr. David Hunter schreibt mir, dem kleinen Buchwürmchen… und das, wo ich ihn doch anfangs immer mit Bill Brockton verwechselt habe (dummerweise spricht er das auch noch an – man, war mir das peinlich…).

Mittlerweile kriege ich das übrigens ganz gut hin, die beiden auseinander zu halten – das war wohl nur eine Phase. Smiley 

Aber gut, jetzt genug Geschwafel… Das wichtigste kam dann nämlich bald: Simon Beckett ist wohl gerade dabei den vierten Fall von David Hunter in Worte zu fassen. Ich freu mich schon drauf – auch wenn David Hunter auf seiner Internetpräsenz noch nichts weiter zu seinem vierten Fall schreibt. Nirgends wird dazu was geschrieben… So, jetzt bin ich gespannt… und warte ab – der Mister Beckett soll sich mal ranhalten und schreiben. Smiley 

So, jetzt gehts aufs Sofa… ich bin müde. Der Winterschlaf ist da…

Einen schönen Abend euch noch
Nicola

So, endlich habe ich es geschafft, mir nicht nur Leichenblässe zu kaufen, sondern habe es mir jetzt auch erst mal geschnappt, um zu lesen.

Das erste Kapitel habe ich geschafft, aber ich brauchte ein wenig um reinzukommen. Irgendwie verwechsel ich immer David Hunter und Bill Brockton miteinander. Dabei sind David Hunter und auch Bill Brockton schon unterschiedlich…

Ich werde die beiden schon auseinanderhalten… :-)

Nicola

[aartikel]3499241978:left[/aartikel] Die Chemie des Todes
Band 1

Kurzbeschreibung:
David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen. Gerade als sich anhand seiner Analysen herausstellt, dass die Ermordete vor ihrem Tod tagelang gefoltert wurde, verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt, um sie noch lebend zu finden. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der Pfarrer, ein knochiger Fanatiker, hetzt die Leute auf, und David ist Zielscheibe seiner Hasspredigten CSI Devonshire. Exzellent recherchiert, auf dem allerletzten Forschungsstand der Gerichtsmedizin, brillant geschrieben, vor allem aber extrem spannend. “Die Chemie des Todes” ist ein Forensik-Thriller, der den Leser keine Sekunde aus den Klauen lässt.

[aartikel]3499241951:left[/aartikel] Kalte Asche
Band 2

Kurzbeschreibung:
Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu TodAsche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles.

Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: dieser Tod war kein Unfall.

Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung ist tot. Ein Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Da geschieht ein weiterer Mord.

[aartikel]3805208669:left[/aartikel] Leichenblässe
Band 3

Kurzbeschreibung
Thrillerautor Simon Beckett ist zurück, und mit ihm natürlich der Held seiner ersten beiden Bestseller, der forensische Anthropologe David Hunter. In Leichenblässe reist Hunter nach seiner Genesung von einem Mordanschlag auf Wunsch seines Lehrers Tom Lieberman nach Tennessee und sieht sich mit einem skrupellosen Serienmörder konfrontiert, der die beiden Wissenschaftler auf ihrem eigenen Spezialgebiet in die Irre führt.

Eigentlich möchte David Hunter nach seiner Genesung nur ein wenig auf andere Gedanken kommen und folgt daher der Einladung seines Mentors Tom Lieberman an dessen Forschungsinstitut nur allzu gerne. Doch schon bald ist es mit Forschung alleine nicht mehr getan. Lieberman soll die stark verweste Leiche eines Mordopfers untersuchen. Der gesundheitlich stark angeschlagene Lieberman bittet seinen Freund Hunter, ihm bei der Arbeit zu helfen. Dessen Anwesenheit stößt bei den Agenten des Tennessee Bureau of Investigation und beim zuständigen Pathologen auf eisige Ablehnung. Doch Lieberman boxt seinen ehemaligen Schüler allen Widerständen zum Trotz durch. Schnell stellen sich Probleme bei der Untersuchung der Leiche ein. Die Todesursache ist nicht eindeutig zu klären, der Zeitpunkt des Todes ist unklar, was die Anthropologen am meisten überrascht, merkwürdige Fingerabdrücke werden gefunden und die Identifikation des Opfers birgt ungeahnte Schwierigkeiten. Nichts an der Leiche und am Fundort ist so, wie es sein sollte. Zu allem Überfluss rennt den Ermittlern die Zeit davon, denn weitere Opfer tauchen auf. Hunter und Lieberman wird klar, dass der Täter mit ihnen spielt und ein ganz bestimmtes Ziel verfolgt. Beide ahnen jedoch nicht, dass sie selbst in tödlicher Gefahr schweben.

[aartikel]3499241951:left[/aartikel]Simon Beckett – Kalte Asche

Band 2 aus der Reihe um David Hunter

Kurzbeschreibung

Eigentlich ist Forensiker David Hunter auf dem Weg nach Hause. Doch dann erreicht ihn ein Notruf. Auf Runa, einer Insel der äußeren Hebriden weit draußen im Atlantik, ist eine Leiche gefunden worden. Schweren Herzens kommt David der Bitte nach, auch wenn er dafür seine Freundin Jenny verärgert, die in London auf ihn wartet. Als er nach einer sturmumtosten Überfahrt auf der Insel ankommt, erwartet ihn ein schauriger Tatort. Die Leiche liegt in einem verfallenen Cottage, sie ist verbrannt – bis auf Hände und Füße. Der Sergeant aus Stornoway will den Tod als Unfall deklarieren, doch David glaubt nicht daran. Er untersucht die Asche und kommt zu dem Ergebnis, dass das Opfer erschlagen worden ist. Die Situation wird immer bedrohlicher, als ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, die Verstärkung aus Stornoway ausbleibt und der Feuerteufel das nächste Mal zuschlägt. Denn das kann nur eines bedeuten: Der Mörder ist immer noch auf der Insel und David muss ihn finden bevor es zu spät ist.

Meine Meinung

Lange habe ich gewartet, dass „Kalte Asche“ endlich als Taschenbuch heraus kommt (ich versuche ein wenig mein Bücherausgaben zu minimieren :-) ) und es mir dann aber auch direkt nach erscheinen gekauft. Die Messlatte war nach „Chemie des Todes“ sehr hoch.

David Hunter verschlägt es auf eine einsame Insel mit dem beschaulichen Namen „Runa“. Die Bewohner dieser Insel sind eine eingeschworene, loyale Gemeinschaft, die Fremden gegenüber sehr misstrauisch sind.

Das macht die Ermittlungen nicht gerade leichter und gestaltet sich immer schwieriger, als die Insel durch Unwetter von der Außenwelt abgeschottet wird. Weitere Brandanschläge geschehen und da wird auch dem Letzten klar, dass der Täter jemand von Ruma kommt.

Immer wieder nahm ich Spuren auf, entwickelte Theorien, wer der Täter jetzt auch wirklich ist und verwarf sie wieder, um anderen Hinweisen nachzugehen.
Das Ende überraschte mich nicht nur einmal – sondern es gab für mich gleich drei überraschende Wendungen – wobei mir die letzte gar nicht gefiel. Ich mag diese offenen Enden nicht – aber um euch die Spannung nicht zu nehmen, gehe ich nicht näher darauf ein.

Die Hauptfiguren wurden mit all ihren Ecken und Kanten beschrieben und machten sie zu dem, was sie waren. Selbst der Täter war mir doch vertraut und nicht unsympathisch – auch wenn man an seinen Motiven und seiner Glaubwürdigkeit zweifeln mag.

Nun ist aber gut, sonst verrate ich euch doch noch zuviel über den neuen Becket.

Nun zur Schlusswertung und da gibt es heute eine Premiere.

Trotz des mehr als unschönen Endes hat der neue Beckett vier Buchwürmchen verdient – ein solider Krimi, der Lust auf den neuen Becket macht, der übrigens schon im Januar erscheinen soll.


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