Nicola – der alltägliche Bücherwahnsinn

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Archiv: Der Seelenbrecher

Da die Suchanfragen ansteigen bezüglich des Rätsels aus “Der Seelenbrecher” werde ich das Rätsel heute lösen – und zeitgleich ein neues Plugin test (wpspoiler).

Sinngemäß das Rätsel
Du wirfst es weg, wenn Du es brauchst. Wenn Du es nicht brauchst, holst Du es dir wieder.

Lösung:

Spoiler
Anker

Nicola

[aartikel]3426637928:left[/aartikel]Sebastian Fitzek – Seelenbrecher
Alle Bücher von Sebastian Fitzek

Kurzbeschreibung
Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den Seelenbrecher nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt.

Meine Meinung:
Für ein Experiment lädt ein Professor Studenten der Psychologie in eine Klinik ein. Aufgabe ist es, eine Patientenakte in einem Rutsch durch zu lesen. Für das Lesen erhalten die Teilnehmer eine Aufwandsentschädigung. Der größte Teil der Teilnehmer bricht das Experiment nach den ersten Seiten ab, nur ein junges Pärchen bleibt, um weiter an dem Experiment teilzunehmen. Geschrieben ist die Patientenakte wie ein Roman aus Sicht von Casper, der mit Gedächtnisverlust in die Klinik eingewiesen wurde.

Von Anfang an vermuten die Patienten, die in der Klinik eingesperrt sind, zu wissen, wer der Seelenbrecher ist und versuchen diesen aufzuhalten. Immer wieder verschwinden weitere Patienten oder Mitarbeiter der Klinik. Auch die Caspers Ärztin wird Opfer des Seelenbrechers und versinkt in einer Art Todesschlaf.

Das besondere an diesem Buch ist die Vermischung von Realität und Fiktion, die Sebastian Fitzek wunderbar geschafft hat. Zwischen des Lesens der Patientenakte, können wir auch immer an der Gedankenwelt der beiden Teilnehmer des Experiments teilhaben, ähnliche Fragen, wie die beiden aufwerfen, habe ich mir beim Lesen der Akte auch selbst gestellt.

Schön fand ich auch, dass „alte Bekannte“ aus vorherigen Büchern in einer Nebenrolle aufgetaucht sind, dass mich zu den abstrusesten Theorien veranlasst hatte – und ich lag mit ihnen komplett falsch.
Ich weiß auch gar nicht wie Fitzek es macht – er schafft es allerdings, dass ich seine Bücher in Rekordzeit lese. Ich selbst fühlte mich als einer der Probanden in dem Experiment, als Leserin dieser Patientenakte. Ein Spiel mit der menschlichen Seele, die seine Bücher verdammt unheimlich machen, dabei sind seine Griffe in die Trickkiste der Psychologie so real, dass sie mir ein unheimliches Gefühl und den ein oder anderen Gänseschauer bescherten.

Wer allerdings denkt, dass Buch endet auf der letzten Seite, der hat geirrt, denn eine Adresse führt zu einem weiteren Rätsel – interaktiv geht es weiter.

Auch über die Leserunden lese ich viele spannende Dinge, gerne würde ich eine besuchen, leider findet hier in der Nähe keine statt – aber vielleicht kommt das ja noch.

Übrigens, die Lösung, des Rätsels habe ich hier versteckt

Ganz klar 5 Buchwürmchen für den Seelenbrecher

Nicola 


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